Zitat von Geistersetzer im Beitrag #56Wenn ich die Ausrichtung der Notenhälse zwingend eingestellt habe (z.B. 4-stimmiger Choralsatz) und danach Achtel in eine Stimme einfüge, richten die sich völlig beliebig aus.
Da ich das noch nie festgestellt habe, habe ich versucht, das nachzuvollziehen: Fehlanzeige ... die Hälse bleiben bombenfest bei der voreingestellten Richtung.
Es bleiben also Fragen: Wie hast du notiert: Doppelsystem mit je 2 Stimmen (üblich z. B. für SATB)? Hast du auch für alle (!) Stimmen die Notenhälse fest eingestellt? Bei welcher Stimme tritt das auf: bei einer bestimmten oder bei allen?
Vielleicht könntest du ein Beispiel nd eine Beschreibung dazu hier posten.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Bei mir sehen die Sätze auch zunehmend krank aus. Sowas passiert, wenn ich Stimmen zusammenfüge. Primus war mal besser. In den Updates scheint eine Menge Unsinn drin zu stecken...
Bitte keine Polemik hier. Das gezeigte Beispiel ist dreistimmig polyphone Notation inkl. Vorzeichen in jeder der Stimmen, was höchste Ansprüche an die Positionierungsautomatik stellt. PriMus bietet einfache und elegante Möglichkeiten, diese speziellen Situationen zurechtzurücken. Kein anderes Programm hat vergleichbares. Ein Blick ins Handbuch klärt auf, und wem das zu mühsam ist, der nutzt unseren hilfreichen und zuvorkommenden Support. Die Wortwahl des Beitrags ist völlig verfehlt!
Zitat von Christof Schardt im Beitrag #63 PriMus bietet einfache und elegante Möglichkeiten, diese speziellen Situationen zurechtzurücken.
Einfach finde ich das keineswegs. Es ist ein ungeheures Gefummel und am Ende ist der Takt zu klein für all die Vorzeichen. Den muss man dann auch noch verbreitern. Soll ich das bei 10 Seiten Noten alles von Hand zurechtfummeln? Wenn Wagner das bei seinem "Ring" hätte machen müssen, wäre der heute noch nicht fertig... Dieses Beispiel ist mir übrigens so "passiert". Das ist also nicht konstruiert oder so. Da will man eben was fertig machen und hat dann mehr Arbeit mit dem Notensatz als mit der Komposition. Das verbessert sicherlich nicht den Leumund des Programms. Man redet ja auch mit Kollegen...
Zitat von Christof Schardt im Beitrag #63Kein anderes Programm hat vergleichbares
Dafür setzen andere Programme sowas gleich korrekt. Ich schätze Primus sehr für seinen intuitiven Zugang und die Möglichkeit, Arbeitsblätter udgl. zu erstellen. Aber die offensichtlichen Macken müssen benannt werden und Ihren Umgang mit Kritik schätze ich keineswegs*. Für mich wäre sie eher ein Ansporn, solche Fehler auszumerzen, statt jahrelang eine Phantomversion anzukündigen. Für den Arbeitsalltag braucht man einen zuverlässig funktionierenden Standard statt neuer Versionen.
*) wenn ich meine Kunden derart abkanzeln würde, hätte ich bald keine mehr...
Zitat von Kuckuck im Beitrag #64Ich kann keine Polemik erkennen.
Ich schon, z. B. Worte wie "krank" oder "Unsinn". Das kann man auch anders ausdrücken. Auch erscheint mir der Beitrag nicht zum Thema "PriMus 2.0" zu passen. Warum nicht einen neuen Thread aufgemacht?
Zweitens: aufgrund schlechter Erfahrungen in diesem Forum passt man hier besonders auf. Und wenn neue Mitglieder gleich so loslegen, dann wird die Forumsgemeinde hellhörig. Wir sind hier eigentlich sachliche Ausdrucksweisen gewohnt.
Zitat von Kuckuck im Beitrag #64Dafür setzen andere Programme sowas gleich korrekt.
Das würde mich auch interessieren, welche Programme das sind. Und gleich die Frage: warum verwendest du sie dann nicht?
Zitat von Kuckuck im Beitrag #64Ihren Umgang mit Kritik schätze ich keineswegs*
Nochmal zurück zum o. g. Punkt: erster Beitrag hier und vermutlich auch den Support noch nie in Anspruch genommen. Ich kann dir sagen, dass meine Erfahrungen ganz anders sind: Antworten spätestens nach einem Tag, meistens nur Stunden oder gar Minuten.
Ganz nebenbei: bei deiner Oberstimme wundert mich im zweiten Takt das "B" vor der zweiten Note. Das ist überflüssig. Und weiter: es klingt auch alles nach lupenreiner "Des-Dur", warum überhaupt diese vielen Vorzeichen und keine entsprechende Tonartvorzeichnung?
Sicher: viele Fragen auf einmal, aber ich hoffe, du kannst mich aufklären.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
ein Notensatzforum befasst sich ja mit Musik - und auch hier macht ja der Ton die Musik! Auch ich finde dass man sich freundlicher ausdrücken kann (auch ich lese da in beiden Beiträgen Polemik bzw. "Anwürfe"), und ein "Bitte keine Polemik hier" von Christoph lese ich andersherum nicht als "abkanzeln". Be merry
Zitat von Christof Schardt im Beitrag #63PriMus bietet einfache und elegante Möglichkeiten, diese speziellen Situationen zurechtzurücken. Kein anderes Programm hat vergleichbares.
Als Capella Anwender kann ich das so nicht stehen lassen, zur Ehrenrettung von Capella muss man sagen, dass man das auch dort sehr gut nachbearbeiten kann. Und die neu implementierte "Kollisionsvermeidung" in Capella liefert per Default sogar ein halbwegs brauchbare Bild, wenn auch dort noch Hand angelegt werden muss. Aber ein paar Dinge erkennt die Software durchaus, so sieht es out of the box aus (nur Hälse sind angepasst, keine Vorzeichen und keine Positionen): (im Grunde ist nur der erste Akkord im 2. Takt völlig verkorkst, die anderen Noten und Takte sind schon ganz ordentlich) chor1.png - Bild entfernt (keine Rechte)
Mit Capella 9. Im 2. Takt habe ich den Kopf vom h in der 3. Stimme markiert und mit der Tastatur (j+Pfeil links) das Vorzeichen nach links verschoben. Mehr war nicht zu tun um diesesErgebnis zu erzielen dreistimmig.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Progs: Capella 8 und 10; Capscan 9, Cap Melody Trainer 1.1, Tonica 16, VSTs /soundlibraries: Capella Viena Orchestra, Kontakt 8, HalionSonic, OT-wind, OT-brass, OT-strings BS: Win 11 64 bit Interessen: Chorgesang, Notensatz
Ich habe es auch mal versucht, mit eingeschalteter Kollisionskorrektur passieren da ganz viele Dinge gleichzeitig, das ist echt überraschend. Ich habe die normalerweise ausgeschaltet, weil ich bei vielen Notensätzen überlagerte Noten habe, die sich überlagern müssen und die Kollisionsvermeidung dort ein fehlerhaftes Druckbild erzeugt.
Zitat von acco-boy im Beitrag #65z. B. Worte wie "krank" oder "Unsinn"
beziehen sich auf den Notensatz und beleidigen niemanden persönlich. Immer schön aufmerksam lesen...
Zitat von acco-boy im Beitrag #65Das kann man auch anders ausdrücken.
muss man aber nicht. Das wird hier lediglich als Rechtfertigung missbraucht, dem EIGENTLICHEN Problem aus dem Wege zu gehen. Das ist nach wie vor nicht beantwortet. Wozu auch? Herr Schardt hat hier einen Fanclub gefunden und kann sich darauf ausruhen.
Zitat von acco-boy im Beitrag #65Das würde mich auch interessieren, welche Programme das sind.
z.B. Sibelius.
Zitat von acco-boy im Beitrag #65warum verwendest du sie dann nicht?
Tue ich für anständigen Notensatz! Ist ja wieder ein krasses "Argument". Ähnlich beeindruckend wie: "geh doch nach drüben..." Aber auch hier: Fans lesen nicht richtig, sondern haben schon ein Urteil. Wenn du sorgfältig gelesen hättest, wüsstest du, WARUM ich Primus nutze. Habe ich deutlich genannt.
Zitat von acco-boy im Beitrag #65es klingt auch alles nach lupenreiner "Des-Dur", warum überhaupt diese vielen Vorzeichen und keine entsprechende Tonartvorzeichnung?
wieder ein herrliches Ablenkmanöver, um das unübersehbare Problem im obigen Beispiel zu übergehen. Der Notensatz IST UND BLEIBT fehlerhaft. Da braucht man nicht auf den Tonsetzer einzudreschen. Der hat andere Aufgaben, als Workarounds für mangelhafte Software zu erfinden. Aber um deinem "Argument" den Wind aus den Segeln zu nehmen: der Abschnitt entstammt einem didaktischen Beispiel für eine Modulation von C-Dur nach Des-Dur und zeigt nur die Schlusskadenz. Und ich ich lasse mir bestimmt nicht von dir vorschreiben, ob und wann ich die Vorzeichnung wechsle. Hätte ich sie früher gewechselt, stünden da jetzt lauter Auflösungszeichen und du hättest dir genau das gleiche fantasielose Ablenkmanöver ausgedacht... So ein Akkord muss im Notensatz fehlerfrei darstellbar sein!
Haha... ja, besonders die "Schnellreferenz", die nur noch JavaScript-Fehler ausspuckt. Guter Gag, Christof. Und nein: ich habe da niemals an irgendeiner Datei rumgefummelt. Ich benutze dein Bananensoftware so, wie du sie mir geliefert hast.
ZitatSo ein Akkord muss im Notensatz fehlerfrei darstellbar sein!
Das fehlerfreie Ergebnis ist mit wenigen direkten Mausaktionen erreichbar.
Natürlich ist eine vollautomatisch korrekte Platzierung der Vorzeichen auch in komplexen Situation wünschenswert, keine Frage. Es steht bei uns oben auf der Liste.