wird es in Primus eigentlich mal eine anständige Farbseparation geben? Neben massiven Problemen im Schriftsatz kann ich Farben ja nur mit diesem kranken Windows-Tool mischen. Aber was soll ich mit einer RGB-Datei, wenn ich wirklich drucken lassen will? Ich kann weder vorhersehen, wie die Druckerei das separiert, noch kann ich Sonderfarben anlegen.
Welche Probleme hast du mit dem Schriftsatz konkret? Was genau ist an dem Windows-Tool so schlecht?
In der Palette von Windows kannst du RGB-Farben eingeben. Man kann sich leicht ausrechnen, welche RGB-Farbe man eingeben muss, damit man die gewünschte CMYK-Farbe herausbekommt. Eine Erklärung habe ich Dir zusammengeschrieben, falls noch Fragen sind, bitte gern... [wink]
Ich würde mir an Deiner Stelle ein Excel- oder LibeOffice-Calc-Dokument anlegen, das dir die Werte schnell umrechnet, falls du oft Bedarf an soclhen Umrechnungen haben solltest. Sonst tuts auch ein Taschenrechner, wenn es nur ab und zu ist. Ggf. reiche ich auch gern noch ein Dok nach, das du benutzen kannst, solange PriMus das nicht von Haus aus beherrscht...
Zitat von VolxmusikantAber was soll ich mit einer RGB-Datei, wenn ich wirklich drucken lassen will?
Ist denn die gesamte Datei in RGB, nur weil der Dialog eine Input-Box für RGB-Werte hat? Und selbst wenn, was wäre falsch daran? Ja ich weiß. In Photoshop oder Illustrator definiert man das Farbmodell beim Anlegen des Docs, deren richtiges Auswählen ist aber meiner Erfahrung nach nur relevant, falls man wirklich in anderen Grafikprogrammen damit weiterhantiert, die mit Konvertierungen zwischen den Farbräumen Probleme haben. solange die Konvertierung im Programm funktioniert muss man sich um solche technische Details ja gar nicht kümmern... oder fehlt mir da Know-How aus der Druckerszene?
Zitat von VolxmusikantIch kann weder vorhersehen, wie die Druckerei das separiert, noch kann ich Sonderfarben anlegen.
Ersteres kannst du, wenn du das pdf gelesen hast, letzteres stört mich auch. Die gespeicherten benutzerdefinierten Farben werden intern nicht gespeichert und gehen beim erneuten Öffnen des Dialogs verloren...
Grüße, Carsten -- PriMus Publisher 1.1 und Sibelius 7, unter Windows 8.1 x64. Klassische und E-Gitarre.
Zitat von CachstenMan kann sich leicht ausrechnen, welche RGB-Farbe man eingeben muss, damit man die gewünschte CMYK-Farbe herausbekommt.
No! Farbmanagement geht erheblich weiter.
Zitat von Cachstenletzteres stört mich auch. Die gespeicherten benutzerdefinierten Farben werden intern nicht gespeichert und gehen beim erneuten Öffnen des Dialogs verloren...
Sonderfarben sind keine selbstgespeicherten Werte, sondern eben Sonderfarben [wink] D.h., ich schreibe dem Drucker vor, welche Farbe er auf eine bestimmte Fläche druckt. Damit umgehe ich Farbprobleme und Passfehler beim Mehrfarbendruck, außerdem erspare ich farbigen Schriften und Linien das Rastern, was immer zu Unschärfe führt.
mich würde mal eine Antwort von Herrn Schardt zum Thema interessieren. Denn so darf sich das Programm nicht ernsthaft "Publisher" nennen. Eine Druckerei kann mit diesen Daten nix anfangen. Ich muß gerade nach Wegen und Tricks suchen, mein Heft drucken zu lassen. Mehr als Copyshop ist mit Primus-Dokumenten im Moment nicht drin.
Zitat von Cachstenlies und diskutier doch bitte hier weiter: Plauderecke: Farbverwaltung
ro: Das kann ich nur unterstreichen. Ein Thread "Wunschliste für PriMus" (den ich übrigens selbst initiiert habe) sollte nur eines enthalten: Wünsche.
An anderer Stelle diskutiere ich auch gerne zum Thema "Farbe" weiter.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Der einzige Kunde, der bislang das Thema CMYK angesprochen hat, war der Schott-Verlag. Allerdings mehr im Sinne von nice-to-have, denn sie haben ohnehin noch eine eigene Druckvorstufe. Ich habe das Thema auf dem Schirm, kann aber bezgl. der Umsetzung keine Versprechungen machen.
ich wünsche mir, daß primus ein notenschreib/komponierprogramm bleibt und daß herr schardt seine zeit auch dafür aufwendet!
Leute!!!!! alles was recht ist-solche dinge wie farbverwaltung etc. sind wenns drauf ankommt doch recht kompliziert und ich würde auch mal behaupten, daß i.d.r. kein komponist 1000e euro für kalibrierte bildschirme ausgibt! das letztendliche farbmanegement sollte man der druckerei dann überlassen, bzw. wenns um fotos oder titelseiten geht, diese eben dann doch in anderen programmen erstellen. ich hab absolut keine lust darauf, daß auch primus jetzt ein programm wird, wo sich der entwickler an allen möglichen "nice to have" funktionen verzettelt (sequenzerfähigkeiten, tonaufnahme,bildbearbeitung etc.) anstatt sich um die kernkompetenz des programms zu kümmern.
das mal als meinung eines musikers und fotografen, der fotos udn drucksachen in photoshop macht und primus dagegen gerne als fähige kompositionssoftware haben will. weiteres zum farbmanegement schreibe ich im anderen thread.
Zitat von maffynich wünsche mir, daß primus ein notenschreib/komponierprogramm bleibt und daß herr schardt seine zeit auch dafür aufwendet!
Ich finde Deine Aufregung völlig an der Sache vorbei, denn: wenn es so wäre, daß Primus nur ein Notensatzprogramm ist/sein soll - alles klar. Aber: das Programm wird ausdrücklich anders beworben und es ist nicht in Ordnung, daß man hunderte Euro bezahlt, um nach und nach bei der Arbeit festzustellen, daß die Layoutfunktionen zum größten Teil nix taugen. Das muß ich - von der Grafik kommend - leider so deutlich sagen.
Zitat von maffyndas letztendliche farbmanegement sollte man der druckerei dann überlassen...
wenn das mit den Daten ginge, aber es geht nicht. Wo keine Farbkanäle da sind, kann der Drucker auch keine hinzaubern. Es ging mir nichtmal um Farbmanagement, sondern darum, über die Daten überhaupt bestimmen zu können. Wenn man wenigstens die Stücke als EPS o.ä. exportieren könnte, könnte man damit in brauchbaren Programmen weiterarbeiten, aber es geht nicht.
Dein Insistieren, Volxmusikant, geht ebenfalls ziemlich an der Sache vorbei. Du hast deinen Wunsch deponiert, mehr braucht es hier nicht. Über das Thema Farbverwaltung kann gerne a.a.O. weiterdiskutiert werden.
Der Admin.
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
volxmusikant: die bewerbung von primus habe ich jetzt so gar nicht auf dem schirm. wenn das so ist, gebe ich dir recht! da müßte primus dann zumindest klar und ehrlich sagen/bewerben was sache ist und nicht so tun, als ob. zustimmung! dann geht mein ekritik sozusagen auch gleich an primus, daß programm doch bitte weiter als notationsprogramm zu entwicklen und nicht als verlagsdruckprogramm... (ich denke bei den erwägungen zur hardwarevoraussetzung wirst du mir zustimmen..)
Zitat von maffynda müßte primus dann zumindest klar und ehrlich sagen/bewerben was sache ist und nicht so tun, als ob
Kann man denn dazu irgendwo etwas finden, was nicht stimmt? Auf der Homepage lese ich nur "Notensatz genial einfach" ... und dem kann ich (man?) zur zustimmen.
Zitat von maffynprogramm doch bitte weiter als notationsprogramm zu entwicklen und nicht als verlagsdruckprogramm
Da habe ich nun gar keine Sorgen. Und wenn man sich so anschaut, was manche Verlage heute anbieten ... manchmal wäre ein ordentliches Lektorat besser als die "exakteste Farbe".
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)