Ich hab's gestern installiert. Aber ehrlich gesagt, ich bin etwas verwundert. Da wird für erste Halbjahr das Erscheinen der Version 2 angekündigt - und wie von mir vorhergesagt, nicht eingehalten. Dann kommt im Oktober ein Update auf Version 1.1 mit "Orchideenthemen". Was heißt das das Jetzt für 2.0 ?
Ich frage mich das inzwischen auch. Bei aller Wertschätzung für den Programmierer und seine bisher exzellente Arbeit, muss man sagen, dass PriMus 2.0 - zumindest aus Sicht der User - seit Jahren überfällig ist...
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
PriMus 2.0 ist in Arbeit. Neue Funktionen der Version 2.0, die sich nach PriMus 1.1 portieren lassen, werden übertragen und zusammen mit den anderen Verbesserungen und Fehlerbehebungen veröffentlicht. Es sind mittlerweile hunderte Punkte, die auf diese Art eingeflossen sind und den aktuellen PriMus-Anwendern kostenlos und automatisch zur Verfügung stehen, die Liste ist hier einzusehen. Währenddessen läuft unser kostenloser (und beispielloser) Support für alle Nutzer unvermindert weiter inkl. telefonischer Rückrufe, längerer Aufschaltungen per TeamViewer und Unterstützung in allen Fragen, auch wenn es gar nicht direkt PriMus betrifft. So fühlen sich die meisten Anwender bei PriMus gut aufgehoben und betreut, und sie harren mit teilweise strapazierter aber immer sympathischer Geduld der Dinge, die da kommen werden.
Das freut mich ja wirklich für PriMus und für dich, lieber Christof. Ich sage das ohne Ironie.
Noch habe ich PriMus auf dem PC installiert, aber de fakto bin ich seit langem schon zu MuseScore gewechselt... Die komfortable Art der Noten- und Liedtexteingabe sticht leider alle noch so ausgefuchsten Features von PriMus aus. Jene erwähnten Features sind für mich in 99 % der Fälle "nice to have", Noten und Lyrics sind aber in so gut wie allen Fällen Priorität Nr. 1.
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
@Christof Schardt Ich kann das alles sehr gut verstehen. Auch ich arbeite in der Softwarebranche, auch wir haben den Release eines aktuellen Projektes von Juli 2021 auf Oktober 2021 verschoben – aber jetzt ist es draußen. Meine „Kritik“ galt nie der Qualität, sondern der aus meine Sicht ungeschickten Ankündigungspolitik. Dazu vielleicht auch meine persönliche Geschichte: Ich war zufriedener ScorePerfect-Anwender. Nach dem (eingentlich tragischen) Ende dieser Software habe ich nach einer Alternative gesucht. Und schon damals (es muss so 2014/2015 gewesen sein) war u.a. auch der in Aussicht gestellte Upgrade auf eine Version 2.0 ein Argument für Primus. Ich habe in der Zeit den (zugegeben sehr guten und freundlichen) Support nur einmal bemüht. Und dabei wurde ein „Fehler“ tatsächlich gefixed aber für das nach wie vor bestehende Hauptproblem (Abspielen von Partituren mit mehr als 16 Systemen) hieß es: das wird in Primus 2.0 gehen. Andere Fehler (z. Bsp. beim Import von MusicXML) habe ich gar nicht gemeldet, um die Weiterentwicklung von Primus 2.0 nicht zu stören. Und so bin ich inzwischen auch parallel schon mit MuseScore unterwegs, aber eben nur zur Unterstützung während des Schreibens. Den finalen Print mach ich nach wie vor mit Primus (auch weil ich damit doch noch am Besten und schnellsten umgehen kann). Und eins muss allen aber auch klar sein: Wenn Primus 2.0 veröffentlicht wird, wird es noch einige Reifezeit brauchen, bis alle Bugs gefunden und behoben sind. Es gibt keine fehlerfreie Software! (schon gar nicht mit einem 0er nach der Version!) Ich würde dir, Christof, also empfehlen: 1) Keine Termine mehr zu nennen, wenn dann diese auch einhalten 2) ev. den Mut haben mit einem ersten Wurf rauszugehen, mit dem Hinweis, dass der nicht für Anwender geeignet ist, die auf eine „stabile“ Version angewiesen sind (wie es z.B. bei LibreOffice bei neuen Versionen immer gemacht wird)
Nichts desto trotz: ich freue mich auf Primus 2.0!
Für mich gibt es – abgesehen davon, dass ich mir für Musescore diverse Workflows neu erarbeiten müssten – einige Punkte, in denen PriMus für mich unersetzbar ist
Die Leichtigkeit, mit der man in PriMus aus einer 17 seitigen Partitur eine 16 Seitige macht, ist für mich ungeschlagen
Die Leichtigkeit, beim Transkribieren von Stücken den Rhythmus bereits eingegebener Noten zu ändern oder aus bereits eingegebene Noten neue Tonfolgen zusammenzukopieren, ebenso
Ebenso die Möglichkeit, Texte und Noten frei zu platzieren
Liederhefte mit mehreren Stücken und freiem Layout
Guitarproimport von 1 bis 7.5 inclusive Tabulatur
Zuguterletzt: Meine Layoutvorgaben lassen sich mit Musescore schlichtweg nicht erfüllen.
Titel mit horizontalem Balken drüber/drunter bis Seitenrand
Sortierbuchstabe auf erster Seite rechts oben in Box
Fußzeile mit horizontaler Linie abgesetzt E-Lah - 2021-09-26.png - Bild entfernt (keine Rechte)
Natürlich gibt es etliches, was ich in PriMus1 vermisse. Also ich freue mich über jeden Fortschritt, den PriMus macht, egal ob in P1 oder (irgendwann) mit P2.
Aber MuseScore hat auch so ein paar Dinge, die mich "auf die Palme" bringen, z.B der Zwang, mit der Musescore Immer und Alles unter Dokumente/Musescore speichern will und nicht in dem Ordner, in dem man gerade eine Datei geöffnet hat.
Musik: Notensatz&Musizieren&Recording@Jazz,Rock,Chor@Bass,Gitarre,Gesang. Soft: Aktuell : PriMusPublisher, PdfToMusic, CapalleScan8, Transcribe, Ardour (+MuseScore, Audacity, u.v.a.m.) Früher: GuitarPro(1…6), Capella(1…6), TuxGuitar, CakeWalk, … Prog: Lua, C++, Perl, Bash, ... HW: i7-8086K, 32GB-Ram, 2x1TB SSD + 2x4TB HD BS: xubuntu22.04LTS (Früher auch W7x64, W10 hat bei mir Hausverbot) Sound: Allen &Heath QU16, Focusrite Scarlett 2i2
Die Frage muss aber erlaubt sein, ob das definierte Layout aufgrund der von PriMus angebotenen Möglichkeiten gewählt wurde - oder ob es im Vorhinein festgelegt wurde.
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man kann den Speicherort in musescore wählen. Standardmäßig ist eingestellt "Documents/MuseScore3/Partituren"; Unter Bearbeiten-Einstellungen-Allgemein lässt sich das aber ändern, wenn auch m.W. auch wieder nur so, dass z.B. der Speicherort für alle Partituren der selbe ist.
Zitat von ohnesorg im Beitrag #9… man kann den Speicherort in musescore wählen. … … m.W. auch wieder nur so, dass z.B. der Speicherort für alle Partituren der selbe ist. …
Danke, das weiß ich natürlich. Mein unbedingter Wunsch wäre aber, wenn ich in einem xbeliebigen Ordner eine Datei (z.B. Midi/MusickXml/GuitarPro) über [RechterMausKlick]/ "Öffnen mit …" / "MuseScore" öffne, und dann in MuseScore speichern drücke, dass die MuseScore-Datei dann in eben diesem Ordner landet. Aber Nein, ich muss dann in MuseScore sehr mühsam den Ordner suchen.
Musik: Notensatz&Musizieren&Recording@Jazz,Rock,Chor@Bass,Gitarre,Gesang. Soft: Aktuell : PriMusPublisher, PdfToMusic, CapalleScan8, Transcribe, Ardour (+MuseScore, Audacity, u.v.a.m.) Früher: GuitarPro(1…6), Capella(1…6), TuxGuitar, CakeWalk, … Prog: Lua, C++, Perl, Bash, ... HW: i7-8086K, 32GB-Ram, 2x1TB SSD + 2x4TB HD BS: xubuntu22.04LTS (Früher auch W7x64, W10 hat bei mir Hausverbot) Sound: Allen &Heath QU16, Focusrite Scarlett 2i2
Zitat von Klaus im Beitrag #8Die Frage muss aber erlaubt sein, ob das definierte Layout aufgrund der von PriMus angebotenen Möglichkeiten gewählt wurde - oder ob es im Vorhinein festgelegt wurde.
Nein, dieses spezielle Layout gab es schon lange vor PriMus, damals noch mit Capella + Word.
Musik: Notensatz&Musizieren&Recording@Jazz,Rock,Chor@Bass,Gitarre,Gesang. Soft: Aktuell : PriMusPublisher, PdfToMusic, CapalleScan8, Transcribe, Ardour (+MuseScore, Audacity, u.v.a.m.) Früher: GuitarPro(1…6), Capella(1…6), TuxGuitar, CakeWalk, … Prog: Lua, C++, Perl, Bash, ... HW: i7-8086K, 32GB-Ram, 2x1TB SSD + 2x4TB HD BS: xubuntu22.04LTS (Früher auch W7x64, W10 hat bei mir Hausverbot) Sound: Allen &Heath QU16, Focusrite Scarlett 2i2
Grundsätzlich sehe ich an dieser Diskussion - nicht zum ersten Mal -, dass es unterschiedliche Anforderungen an Notensatzprogramme gibt. Auch ich bin von Score Perfect zu PriMus gekommen (damals Version 1.0), weil ich schon zu Score Perfect-Zeiten den Vorschlag gemacht hatte, dieses Programm in Richtung "Musik-DTP" zu entwickeln, was aber bekanntermaßen nicht geschehen ist.
PriMus war damals das erste und lange Zeit einzige Programm, das so etwas konnte. Und bis heute kam nur ein weiteres (Dorico) hinzu, das 1. auch so seine Macken hat und 2. darüber hinaus auch noch deutlich teurer ist.
Solange hier kein anderes Programm (und ich habe im Lauf der Jahre viele getestet, incl. Capella, Sibelius und Finale und noch einige andere) nachlegt, bleibe ich bei PriMus und gehöre zu den Geduldigen, die da warten.
Was ich noch an PriMus schätze, deckt sich weitgehend mit dem, was bassklampfe geschrieben hat: 1. die Möglichkeit des Mischens von Noten, freien Textabsätzen und Bildern 2. das unerhört einfache und flexible Layout 3. das schöne Notenbild 4. ...
Sicher: Musescore hat dafür andere Qualitäten, z. B. den Inspekteur (nach meinem Verständnis ein ständig geöffnetes Kontextmenü). Aber: ich bin nun mal gewohnt, "auf Sicht" zu arbeiten ... und deshalb ist es mir egal, ob ein Abstand 10 oder 10,5 mm ist.
Mein Fazit: ein Alternativprogramm, das mich zum Wechsel veranlassen könnte, muss "DTP"-fähig sein ... und da ist im Moment leider nichts in Sicht ... außer PriMus 2.0 (hoffe ich).
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Mit absoluter Sicherheit sind die Ansprüche an ein Notensatzprogramm offensichtlich individuell. Ich habe im Laufe von ca. 22 Jahren gut und gerne über 2.000 Seiten an Notenmaterial produziert und das kleine bißchen DTP Funkionalität, was ich max. benötige, erledige ich mit einfachen PDF Programmen.
Im Prinzip produziere ich ausschließlich Notenhefte wie es die einschlägigen Verlage vormachen (Baerenreiter, Henle, Carus, Edition Peters usw. etc. pp.) und dafür brauche ich keine komplexe Office Funktionalität o.ä.