Hallo icke, also was ein Notenheftchen (mit Capella) anbelangt, bin ich der Meinung, dass Du Dir einen Publisher sparen kannst. Der oben schon angesprochene längliche Diskussionsfaden http://notensatz.forumprofi.de/index.php...g10100#msg10100 ist nun zu einem Abschluss gekommen [smile]. Siehe Link dort. Es ist die Frage, ob Du Funktionen brauchst, die ein Publisher hat, welche LibreOffice nicht bieten kann und was Du vorziehst: ein paar Hundert Euro ausgeben oder eine halbe Stunde mit Installationen verbringen (die mit der Anleitung dann hoffentlich auf Anhieb funktionieren). Es braucht Geduld. Aber ich bin der Meinung: es lohnt sich!
Erfahrungsgemäß ist jeder mit "seinem" Notensatzprogramm zufrieden und empfiehlt es weiter. Geht mir nicht anders.
Nutze seit 20 Jahren Notensatz am PC und bin über NoteWorthy, Capella, ScorePerfect und Testläufen mit anderen Programmen bei PriMus/SharpEye/SmartScore gelandet. Bin mit der Kombination sehr zufrieden. Einfache Bedienung, hochwertige Ausgabe. Partituren, Unterrichtsblätter, Programmhefte - alles kein Problem und ohne Umwege machbar.
Dank Test- und Freeware-Versionen kann man alles ausprobieren und sich selbst ein Bild machen.
Für mich muss ein Notensatzprogramm in erster Linie saubere Ausdrucke erstellen und dabei meine musikalischen Anforderungen erfüllen und leicht bedienbar sein. Und das kann PriMus ... ohne dass ich bisher allzu große Einschränkungen hinnehmen musste. Zugegeben: manchmal muss man ein wenig "tricky" zu Werke gehen (deutich weniger als noch vor 20 Jahren), aber es klappt.
Für alles Andere (Abhören, MP3 erzeugen, PDF erstellen, Scannen etc.) gibt es Schnittstellen und Austauschformate. Das reicht mir vollkommen.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Ja, steht auch auf der Wunschliste ... und noch ein wenig mehr, aber da wird ja in Version 2 hoffentlich einiges kommen:
1. umfangreichere Formatiermöglichkeiten beim Text 2. besseres Grafikhandling 3. Gruppieren von Elementen (Grafik+Grafik, Grafik+Text) 4. Nichtmodale Dialoge, insbesondere "Inhalte bearbeiten" 5. eine feiner einstellbare Kollisionsbehandlung
und manche Kleinigkeit noch dazu.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Zitat von Theo Es ist die Frage, ... was Du vorziehst: ein paar Hundert Euro ausgeben oder eine halbe Stunde mit Installationen verbringen
Klitzekleine Korrektur: Wenn ich es richtig sehe, geht es bei ihm um die Entscheidung zwischen einem Crossgrade nach PriMus (179,-) und einem Upgrade auf die aktuelle capella-Version. Unterm Strich bleibt hier ein gerade mal zweistelliger Unterschied. Dazu ein Scan-Programm. Da ist SharpEye die günstigere Variante. Also unterscheiden sich die beiden Lösungen preislich wohl nicht wesentlich.
Dazu kommt: Mit dem PriMus Publisher sind nicht nur die in Deinem Tutorial behandelten Probleme obsolet, man erhält auch eine ganz andere und freiere Arbeitsweise. Man sieht das Endprodukt direkt auf dem Bildschirm und kann alle Änderungen unmittelbar ausführen.
Zwei Lieder einfügen? Die Importfunktion macht's möglich.
Liedreihenfolge vertauschen? Braucht nur ein paar Klicks.
Im zweiten Lied einen Notenfehler korrigieren? Geht sofort.
Das dritte Lied um einen Ton nach unten transponieren? Ein Klick.
Das ganze Liederheft von A5 nach A4 bringen? Kein Problem.
Und wenn es mal hakt? Beim Hersteller melden, der hilft weiter, per Mail und Telefon, garantiert!
Ich wieder .... Der Beitrag entwickelt ja eine richtige Eigendynamik ..... [wink]
Danke für alle Beiträge!! Was ich bisher gemacht habe: Primus free und die Testversion von SharpEye heruntergeladen. Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir sehr gut.
Habe mir eben auch nochmal VirtualMidiSynth heruntergeladen. Da hapert es momentan noch an den SoundFonts, die ich irgendwie nicht runtergeladen und installiert bekomme. Auch nicht von anderen Anbietern.
Nochmal ne Verständnisfrage: Die Daten von SharpEye zu Primus werden als Midi übertragen? Zweitens, der VirtualMidiSynth kleidet auch nur Mididaten in gute Klänge um? Für meine Übe-MP3s für die Chorsänger würde ich strengenommen gar nicht Primus benötigen?
Viele Grüße von einem, der überrascht ist, was momentan alles möglich ist .... und das noch intuitiv, ohne eine Seite Handbuch gelesen zu haben ...
Zitat von icke Zweitens, der VirtualMidiSynth kleidet auch nur Mididaten in gute Klänge um? Für meine Übe-MP3s für die Chorsänger würde ich strengenommen gar nicht Primus benötigen?
Wenn's nur um midi und mp3's geht: ja.
Übrigens gibt es noch eine andere Möglichkeit der Chorunterstützung: Direkt die PriMus-Dateien an den Chor senden. Die Chormitglieder können mit dem kostenlosen Primus-Reader die Dateien ansehen, drucken und abspielen. Und dabei im Mixer das Tempo ändern, die Balance ändern, einzelne Stellen ansteuen und wiederholen, den Text zu den Noten lesen und lernen,..... ganz andere Möglichkeiten. Einziger Nachteil: Läuft nicht mit dem Autoradio.
ZitatWir haben bei uns im Service-Bereich ein bebildertes Tutorial dazu bereitgestellt,
Ja, das hatte ich gestern schon gesehen. Ich wollte den vorgeschlagenen Font TimGM6mb installieren, aber der Link lief ins Leere. Weitere Fonts klappten auch nicht. Die Dateiendung hiess dann nicht mehr sf2 (sondern (sfak...irgendwas ähnliches?) und wurde nicht gefunden. Muss ich nochmal in Ruhe probieren.....
ZitatÜbrigens gibt es noch eine andere Möglichkeit der Chorunterstützung: ......... Läuft nicht mit dem Autoradio.
Autoradio ware megatoll!! Ich denke, diese Lösung (Primus-reader) würden ein bis zwei Personen max. nutzen. Ein Drittel der Sänger hat keinen PC und keine Email (Alter geht hoch bis 70 Jahre....). Sie bekommens von mir auf einen MP3-Player gespielt. Und ein anderer Teil ist so beschäftigt mit den anderen Aufgaben des Lebens, dass sie keine Zeit finden würden, mit einem neuen Programm rumzuspielen. Aber vielleicht lasse ich die Idee mal im Hinterkopf für ganz aufgeweckte Mitglieder .......
ZitatWir haben bei uns im Service-Bereich ein bebildertes Tutorial dazu bereitgestellt,
Ja, das hatte ich gestern schon gesehen. Ich wollte den vorgeschlagenen Font TimGM6mb installieren, aber der Link lief ins Leere. Weitere Fonts klappten auch nicht. Die Dateiendung hiess dann nicht mehr sf2 (sondern (sfak...irgendwas ähnliches?) und wurde nicht gefunden. Muss ich nochmal in Ruhe probieren.....
Soundfonts gibt es manchmal in "gepackter" Form, die dabei verwendeten Packer sind sfPack und sfArk. Die Dateien bekommen dann deren Endungen und können auch nur mit diesen Programmen wieder entpackt werden. Sie sind zwar schon ziemlich alt, aber immer noch im Netz zu finden.
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Vielleicht passt es anderswo besser hin, aber ich platziere es eben mal in diesem Thread:
Habe heute (nach längerer Zeit wieder einmal) den pdf-IMPORT von MuseScore verwendet. Ich kann nur sagen: Exzellent! Beim Anwählen der Funktion muss man allerdings mit dem Internet verbunden sein; es öffnet sich das Browserfenster und man kann die gewünschte PDF-Datei dort hochladen. Nach wenigen Sekunden steht ein Download im MuseScore-Format zur Verfügung. Die Noten werden - bei guter Vorlage - astrein übernommen, bei den Lyrics können einzelne Schnitzer vorkommen. Alles nicht schlimm, minimale Nachbearbeitung und man hat eine fertige Partitur, die man aus MuseScore heraus auch im MusicXML-Format exportieren kann. Genau das habe ich auch gemacht, und die XML-Datei in PriMus weiterbearbeitet.
Eine tolle Funktion jedenfalls, für die man den Entwicklern von MuseScore Respekt und Dank zollen muss. Übrigens erhält man auch eine eMail-Benachrichtigung samt Link, dass die konvertierte Datei nun zum Download steht - falls die Konversion doch einmal länger dauert. Wegweisend!
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
Klaus, acco-boy, bei euch sehe ich in der Fußzeile, dass ihr sowohl PriMus Publisher als auch musescore benutzt. Gleichzeitig? Wenn der Publisher so "Hammer" ist, wieso nutzt ihr dann noch das Freewareprogramm? Interessehalber? Ich bin froh, wenn ich mal die Funktionalität eines Programms verstanden habe und dann nicht immer hin und her springen muss.
Das mit dem PDF-Import klingt gut. Aber da bist du auch auf die Internetverbindung, den funktionierenden PDF-Leser am anderen Ende der Leitung, auf die Existenz der Firma musescore etc. angewiesen. und unter Umständen liest der NSA, die Gema o.a. mit und du bekommst am Quartalsende eine Rechnung bzw. ne Strafanzeige .....
Habe den pdf-Import von MuseScore auch einmal ausprobiert. Die Idee und den Service finde ich klasse.
Die Ergebnisse waren bei mir allerdings unbrauchbar. Habe den Prokofjev-Marsch aus den Kammermusik-Beispielen von PriMus genommen und einen einfachen vierstimmigen Chorsatz. Der Marsch war eine Anhäufung von Noten, im Chorsatz wäre viel zu viel zu korrigieren. Die gleichen Stücke mit SharpEye und SmartScore hatten fast 100 % Erkennungsrate.
Notenscan wird bei diesem Service mit Audiveris durchgeführt, ebenfalls open source-Software. Habe es nicht geschafft, diese auf meinem Rechner zu installieren. Bleibe also bei SharpEye und SmartScore.