Auf der Homepage http://www.capella.de wird der neue Reader 8 vorgestellt, der im Downloabereich bereit steht. Er ist für Desktops und touchpads (win und mac) konzipiert.
Progs: Capella 8 und 10; Capscan 9, Cap Melody Trainer 1.1, Tonica 16, VSTs /soundlibraries: Capella Viena Orchestra, Kontakt 8 BS: Win 11 64 bit Interessen: Chorgesang, Notensatz
habe den neuen Reader gerade auf meinem Lenovo Yoga Tab2 mit Win10 installiert.
Der Vorgänger war auf dem 8" Tablet mit 1920*1200 Pixeln nahezu unbedienbar, da die Icons die eingestellte Zoomstufe der Darstellung von Win10 nicht mitgemacht haben. Mit Lupe und spitzem Stift konnte man lediglich zeigen, dass der Reader grundsätzlich lief.
Das ist jetzt alles sehr viel besser gelöst.
Leider gerät die Wiedergabe selbst bei einstimmigen Stücken so sehr ins Stottern, dass man es nicht wirklich vorspielen mag. Im Tablet werkelt ein 1,86 GHz Intel® Atom™-Z3745, Quad-Core mit 2 GB Ram.
Habe schon auf den kleinsten der 3 zum Download angebotenen Soundfonts gewechselt. Leider ohne wirkliche Verbesserung.
Hm, Betriebssystem, CPU und RAM sind in dem Acer ziemlich ähnlich
Acer Aspire Switch 10E SW3-013 Prozessor: Intel Atom Z3735F 1.33 GHz (Intel Atom) Grafikkarte: Intel HD Graphics (Bay Trail) Hauptspeicher: 1971 MB Bildschirm: 10.1 Zoll 16:10, 1280x800 Pixel, 10 Touch-Punkte, AU Optronics AUO15D4, IPS, spiegelnd: ja Massenspeicher: 32 GB eMMC Flash, 32 GB, Hynix HBG4e, 15 GB verfügbar
Die CPU im Lenovo Yoga Tab ist geringfügig schneller (der oben angegebene Takt ist der Boost-Takt, der Grundtakt ist der gleiche wie beim Acer 1,33 GHz). Deutlich ist dagegen der Unterschied in der Bildschirmauflösung. 1920*1200 zu 1280*800 sind mehr als doppelt so viele Pixel.
Habe gestern versucht, ein paar Treiber zu aktualisieren. Das Yoga2 Tablet wurde ja mit Win8.1 ausgeliefert und hat sich dann kurz nach dem ersten Einschalten auf Win10 aktualisiert. Lenovo bietet im Support-Bereich einige Treiber für das Gerät an. Allerdings kann man nicht einfach erkennen, ob die dort angebotenen Treiber tatsächlich aktueller sind als die, die bereits installiert sind. So ohne Maus und Tastatur ist die Systemverwaltung von Win10 auf einem kleinen Tablet eine echte Herausforderung.
Bisher blieb aber alles ohne Erfolg in Bezug auf das Knacken/die Aussetzer und die Temposchwankungen beim Vorspielen im Capella Reader 8.
Ich würde inzwischen vielleicht dazu tendieren, dass es sich um ein Problem mit der Soundausgabe meines Geräts handelt. Die Vorspielprobleme treten genau so auf, wenn man während des laufenden Vorspiels den Reader auf die Taskleiste minimiert, so dass eigentlich keine grafische Ausgabe mehr erfolgt. Während des Vorspiels zeigt der Taskmanager eine CPU-Auslastung von 30-40%, eine Speicherauslastung von ca. 60% und eine geringe Massenspeicherauslastung. D.h. alles eher unauffällig.
Die sonstige Soundausgabe des Systems (z.B. Videos in Firefox) läuft unauffällig.
Beim Capella Reader8 fällt auf, dass es zu Anfang des Stückes meistens ein Weile ganz brauchbar läuft. Sobald die ersten Punktierungen kommen, fängt es an zu Knacken/Aussetzen und wird im weiteren Vorspielverlauf immer schlimmer.
Zitat von PeterBeckerTritt das Problem nur mit SF2 oder auch mit Midi Soundfonts auf ?
Es war mir zuerst gar nicht bewusst, dass man das in den Soundeinstellungen im Capella Reader einstellen muss, wie die Soundausgabe erfolgt.
Wenn ich es richtig gesehen habe, dann wurden bei mir 3 verschiedene Einstellungen angeboten. SF2 ist die unterste. Die ersten beiden sind irgend etwas mit "Microsoft GS Midi". Ohne dass ich etwas daran gestellt hatte war die erste Option ausgewählt. D.h. meine ersten Tests mit den unterschiedlich großen SF2-Sondfonts dürften ohne Auswirkung gewesesen sein, da die Ausgabe auf "Microsoft GS Midi" (oder so ähnlich) stand.
Gestern habe ich dann alle 3 Varianten probiert. Das Problem blieb unverändert.
Die relevante Stelle ist hier Extras - Sound-Konfiguration - Instrumente - Voreinstellungen. In dieser Dropdown-Liste sollte außer den heruntergeladenen SF2-Fonts auch "MIDI: Microsoft GS Wavetable Synth" angeboten werden, und auch "MIDI: Microsoft MIDI Mapper". Wenn man einen von diesen beiden auswählt, sollte der auch in der Liste darüber in der Spalte "Ausgabegerät" für alle Instrumente übernommen werden. Dann sollte die Klangerzeugung eigentlich weniger Prozessorleistung benötigen. Tritt bei Ihrem Gerät auch dann noch das Ruckeln auf?
Zitat von Bernd JungmannDie relevante Stelle ist hier Extras - Sound-Konfiguration - Instrumente - Voreinstellungen. In dieser Dropdown-Liste sollte außer den heruntergeladenen SF2-Fonts auch "MIDI: Microsoft GS Wavetable Synth" angeboten werden, und auch "MIDI: Microsoft MIDI Mapper". Wenn man einen von diesen beiden auswählt, sollte der auch in der Liste darüber in der Spalte "Ausgabegerät" für alle Instrumente übernommen werden. Dann sollte die Klangerzeugung eigentlich weniger Prozessorleistung benötigen. Tritt bei Ihrem Gerät auch dann noch das Ruckeln auf?
Testergebnis: Mit "MIDI: Microsoft MIDI Mapper" und "MIDI: Microsoft GS Wavetable Synth" spielt das Yoga Tab2 das mit dem neuen Reader mitgelieferte Ave verum störungsfrei vor. Mit "SF2:TimGM6mb1" gibt es dagegen die beschriebenen Störungen. Die CPU-Auslastung im Taskmanager ist mit SF2 ca. 10% höher als mit Midi.
Der Hinweis auf "Extras - Sound-Konfiguration - Instrumente - Voreinstellungen" war gut. Unter "Extras - Sound-Konfiguration - Ausgabegeräte" hatte ich bisher gemeint, dass ich etwas umstelle. Tatsächlich war bei allen bisherigen Versuchen aber SF2 eingestellt.
Manche Tablets haben eine Energiesparfunktion. Die sollte auf maximale Leistung eingestellt sein.
Das Thema Energiesparen sieht auf dem Tablet sehr nach Win10-Standard aus. Da kann man lediglich einstellen nach welcher Zeit der Energiesparmodus greifen soll und welche Applikationen im Energiesparmodus noch tätig sein dürfen und wann der Bildschirm wie stark abgedunkelt werden soll.
Irgend etwas zur CPU-Leistung habe ich nicht gefunden. Vermutlich ist bei dem Tablet der Bildschirm der laufzeitbestimmende Stromverbraucher.
Ich habe eine kleine Windows-Lenovo-Odyssee hinter mir und kann - glaube ich - ganz gut darauf antworten, was mir leider erst heute möglich ist, da ich gerade erst von dieser Irrfahrt "zurückkomme".
Also am Reader 8 liegt es definitiv nicht. Ich habe mir für einfache Zwecke günstig das einfache Tablet Lenovo IdeaPad Miix 10 gekauft, was ich günstig als Neuware erwerben konnte. Das ist ein Tablet mit Windows 8. Darauf habe ich - nach Download der ganzen Treiber für 8.1 von Lenovo - Windows 10 installiert, was möglich sein sollte und auch ist. Der Reader lief bei mir zunächst mit gleichen Probleme wie hier beschrieben. Dann habe ich das Tablet zurückgesetzt und experimentiert. Zuletzt habe ich - ausgehend von der Werkseinstellung - wieder alle Treiber, dann Windows 8.1 und sogleich Windows 10 installiert. Zwischendurch habe ich Windows immer wieder geupdatet. Den Reader 8 habe ich unter Windows 8, 8.1 und 10 getestet. Unter allen 3 Systemen lief der Reader zuletzt ohne Ruckeln und / oder rhytmischen Störungen auch mit den SF2-Plugins.
Rückblickend glaube ich schlicht und ergreifend, daß die Windows 10-Installation nicht immer sauber verläuft. Einzige Alternative, die ich im Hinblick auf mein Tablet sehe ist die, daß Windows 8.1 zwingend erforderlich ist. Das hatte ich beim ersten Versuch nicht installiert, wohl aber die nötigen Treiber. Da Windows 8.1 jedoch nicht neuerlich zur automatischen Aktualisierung der Treiber geführt hat und auf dem Yoga 2 wohl auch 8.1 bereits vorinstalliert ist, soweit ich gelesen habe, kann es meines Erachtens nach nur zu einem Fehler beim Upgrade auf 10 gekommen sein.
Ich wiederhole: ich habe den Reader inzwischen auf dem Lenovo IdeaPad Miix 10 unter Windows 8, 8.1 und 10 getestet. Jetzt läuft Windows 10 und der Reader 8 läuft sauber und glatt.
Liebes Forum, beim Anwenden des Capella Reader 8 habe ich ein Problem festgestellt: Beim Öffnen von midi-Dateien (hier aus: http://www.curtisclark.org/emusic/renaissa.html) wird jeweils die oberste Stimme nicht dargestellt, sondern durch Pausenzeichen über die ganze Partitur hinweg unterdrückt. Wenn ich die Stücke von Capella 7 aus als midi-Dateien importiere, ist dagegen auch die Oberstimme enthalten. Das kann doch Capella Reader 8 nicht wollen? Freundliche Grüße Rosy