Habe gleich heute auf 8.0 aufgerüstet. Das neu integrierte Modul zur Wandlung von pdf-Dateien war wichtiger Grund für die Entscheidung. Fazit nach vielen Experimenten: 1. Der Arbeitsablauf wird für pdf-Notensätze "runder", nur.... die Wandlungsqualität ist deutlich schlechter als bei der Variante mit Ghostscript. Das wirkt sich leider auch oft negativ auf die Erkennungsquote aus. Dann ist Mehrarbeit die Konsequenz. 2. Weiterhin mit Ghostscript arbeiten zu können wird zwar versprochen und das ist auch korrekt, aber es ist wesentlich unbequemer geworden !!!
Wer viel mit pdf-Dateien arbeiten muß, der ist mit der Version 8.0 in diesem Zustand u.U. schlechter bedient als mit der 7.0
Zitat von cmannaudiodie Wandlungsqualität ist deutlich schlechter als bei der Variante mit Ghostscript
diese Meinung kann ich nicht teilen. Im Rahmen des Beta-Testes habe ich die unterschiedlichsten PDF Dateien "urchgejagt". Die Ergebnisse waren in fast allen Fällen besser oder zumindest gleich gut. An Dateien die mit der Version 7 besser liefen wäre ich interessiert.
Zitat von cmannaudiomit Ghostscript arbeiten zu können wird zwar versprochen und das ist auch korrekt, aber es ist wesentlich unbequemer geworden
Was ist jetzt unbequemer geworden. An der Erkennung mit Ghostscript hat sich doch nichts geändert.
Sicher gibt es noch die ein oder andere Schwierigkeit die den erweiterten Erkennungsmöglichkeiten geschuldet sind, wenn man aber erst einmal alle Einstellungs-Möglichkeiten erkannt hat und dienoch verbleibenden Erkennungsfehler durch das Programm behoben sind (alles wird ein Scan Programm sowieso nie erkennen können ) ist das eine super Sache ( meiner Meinung nach ist es das jetzt schon ).
Dies vorweg: Seit DOS-Zeiten bin ich begeisterter Capella-Nutzer und an der Begeisterung hat auch das Update von Capella-Scan auf V 8.0 nichts geändert! Zur Zeit arbeite ich an Schütz-Noten aus dem Becker-Psalter, Quelle IMSLP, Beispielsdatei: IMSLP157535-WIMA.dc05-psalm-009.pdf. Das integrierte Wandlungsmodul für pdf erkennt die Taktvorgabe nicht, alle punktierten Halben an den Zeilenenden und auch z.B. den Buchstaben "N" in den angehängten Strophen nicht. Wenn ich mit Ghostscript die Wandlung durchführe und anschließend konvertiere (Gerät: png16, Auflösung: 600) ist die anschließende Erkennung zwar auch nicht völlig fehlerfrei, es werden aber alle Texte und etliche der o.g. punktierten Halben korrekt erkannt. Schaue ich mir mit Software für digitale Bildverarbeitung (PHOTOSHOP, FIXFOTO...) an, wie sich die Bilddateien, die von Capella-scan bzw. Ghostscript erzeugt werden, unterscheiden, dann ist die Bildauflösung nach Ghostscript 2-fach höher und bei gleicher Vergrößerung auch die Detailschärfe sichtbar besser. Das scheint dann auch auf die Erkennungsgenauigkeit in Capella-scan "urchzuschlagen". Was die "Unbequemlichkeit" angeht: Wenn ich jetzt Ghostscript verwenden will, muß ich es vorweg starten, Wandlung und Konversion des Notentextes durchführen, ihn als .png abspeichern und jetzt Capella-scan starten. In der Version 7.0 wurden all diese Schritte automatisch durchgeführt, wobei mir allerdings nicht ersichtlich wurde, welche Konversionsqualität Ghostscript einsetzte. Ich hielte es für ideal, wenn ich in Capella-scan die Wahl zwischen dem "internen" Modul und Ghostscript hätte und bei letzterem auch noch den Zugriff auf die Konversionsparameter behielte. Bin gespannt, zu welchem Ergebnis Sie kommen!
Zitat von cmannaudioWenn ich jetzt Ghostscript verwenden will, muß ich es vorweg starten......
Dem ist definitiv nicht so ! Beim Öffnen der PDF Datei und nicht bei Erkennen muss bereits die Methode mit der die PDF Datei in eine Bitmap umgewandelt wird ausgewählt werden. Beim Erkennen ist es bereits zu spät. Daher kann man im Öffnen Dialog ganz unten das Umwandlungstool und die Auflösung auswählen.
[attachment=0]PrtScr capture.jpg[/attachment]
Den Psalm habe ich in der angegebenen Bibliothek gefunden ( Mit fröhlichem Gemüte... ). Bei mir ist die Erkennung sowohl mit Ghostscript als auch mit der neuen Methode fast 100% ! Als Auflösung habe ich in beiden Fällen 300dpi eingestellt. Lediglich eine Note wird einer 3. Stimme zugeordnet. Die Ursache liegt darin, dass die Punktierung der davorliegenden Note nicht erkannt wurde, da sie fast durch den Haltebogen überlagert wird. Ausserdem gibt es mit dem Textfont ein kleines Problem. In den angehängten Texten wird das kleine f als Forte interpretiert. MfG Peter Becker
PeterBecker
hat folgende Bilder an diesen Beitrag angehängt
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
f6t979p6009n141.jpg
Danke!!! Die Listbox "Umwandlungstool" hatte ich in der Neugierde auf die pdf-Features der Version 8.0 übersehen! Diese Lösung ist genau das, was ich mir gewünscht hätte. Der Vergleich auf Richtigkeit der Erkennung bringt im Vergleich zwischen XPdf und Ghostscript bei 600 dpi am aktuellen Beispiel (Psalm 12 steht inzwischen an) aber auch wieder leichte Vorteile für Ghostscript. Das betrifft besonders die Erkennung von Schrifttext. Daß die Wahl des Konversionstools vor dem Schritt der Erkennung erfolgen muß, das hielt ich aber immer schon für selbstverständlich. Gab's da ein Mißverständnis? Nochmals herzlichen Dank für die schnelle "Nachhilfe" mit der Bitte um Verständnis für den, der primär Notentexte bearbeiten will und nur gelegentlich Zeit findet neue Möglichkeiten von Capella-scan auszuloten. Vieleicht hätte das Stichwort "Umwandlungstool" in der Hilfe auch alle Mißverständnisse von vornherein unterbunden.