Beim Checken der aktuellen Versionsnummer fiel mir auf, dass im Menü „Über MuseScore“ Folgendes steht:
1999 - 2019 Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Ich war leider nicht von Anfang an dabei; seit einigen Jahren verfolge ich die Entwicklung von MuseScore jedoch mit viel Interesse und setze meine Noten zunehmend mit dieser Software.
Herzliche Glückwünsche zum Jubiläum! rost:
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
Zitat von Klausseit einigen Jahren verfolge ich die Entwicklung von MuseScore jedoch mit viel Interesse und setze meine Noten zunehmend mit dieser Software.
Hallo, Klaus, beim Durchstöbern Deines Forums hatte sich in mir die Überzeugung gefestigt, Du seiest ein eingefleischter PriMusiker. Wie kann ich mir das vorstellen, dass Du mit mehreren Programmen parallel arbeitest; gibt es bestimmte Kompositionsarten für die das eine oder aber das andere Programm besser geeignet ist? Führst Du die in verschiedenen Programmen geschriebenen Stücke irgendwann irgendwie zusammen? Viele Grüße, asterdos
BS: Windows 11 Pro-64bit; GK: Intel(R) UHD Grafics 730 PC (2023-07-21): 12th Gen Intel(R) Core(TM) i5-12400 2,50 GHz; RAM 16,0 GB Programme: jeweils neueste Versionen von capella 10, capellaScan, capellaReader, sowie capriccio und tonica fugata 15; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß Instrument: Bassposaune (hauptsächlich sinfonische Musik, sowie Blechquart-, quint- und sonstige -ette), Violine, Gitarre, Gesang
Lange Jahre war ich bei capella (und recht zufrieden)... Kürzere Episoden bei Finale Allegro, Encore MusicTime, Toccata, Score Perfect und bescheidene Gehversuche mit einigen kleineren Programmen der Branche (Mozart, Noteworthy Composer...) – und irgendwann landete ich bei PriMus, das m.E. immer noch ein exzellentes Notenbild mit wenig Aufwand produziert und an Intuitivität schwer zu übertreffen ist. Soweit mal die Rosen für PriMus.
Was mir an PriMus fehlt, ist die Noteneingabe via (PC-)Keyboard – und das nun schon seit Jahren. Die Version 2 wurde vor Jahren bereits in Aussicht gestellt, scheint aber nicht und nicht kommen zu wollen. So habe ich mich parallel zu meiner Arbeit mit PriMus weiter umgesehen – und bin bei MuseScore gelandet. Dort kann ich die Tastaturbelegung für eine Eingabe via Keyboard frei konfigurieren. Dieses Feature ist mir extrem wichtig. Zudem besitzt MuseScore inzwischen weitere Features (Fontkerning, 4 versch. Notenfonts, von denen mir Bravura (samt seinen Stileinstellungen) am besten gefällt,...), die das Programm für mich attraktiv machen. Auch die Möglichkeit einer installationsfreien Programmversion macht MuseScore für mich zum Programm der Wahl, wenn ich am Firmen-PC Notensatz gestalten will; vor MuseScore hatte ich für dieses Anliegen keine Lösung. Mit Version 3 wurde nochmals neue Funktionalitäten in MuseScore implementiert; und auch, wenn ich da und dort noch Verbesserungsbedarf orte, bin ich mit dem Progrämmlein doch sehr zufrieden.
Ich habe mich (noch) nicht von PriMus verabschiedet, aber ich setze inzwischen viel, sehr viel mit MuseScore. Was die Art meiner Partituren betrifft: Einfache Chorsätze, Orgelbegleitsätze für die Kirche. Also nichts, was nicht prinzipiell jedes Notationsprogramm hinbekommen würde.
Per MusicXML gestaltet sich der Austausch von Partituren zwischen den verschiedenen Programmen doch relativ einfach, sodass die Konvertierung ganzer Bestände kein unmögliches Unterfangen mehr ist.
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
anke: Vielen Dank für die Informationen. Bewundernswert finde ich insbesondere, dass Du Dir soviel Zeit freischaufeln kannst, alle diese Programme auszuprobieren, denn mit einem "Reinschnuppern" alleine ist es ja wohl nicht getan.
Ich könnte die Zeit nicht so ohne weiteres aufbringen, aber na ja, Rentner haben ja sowieso nie Zeit... uckweg:
VG, asterdos
BS: Windows 11 Pro-64bit; GK: Intel(R) UHD Grafics 730 PC (2023-07-21): 12th Gen Intel(R) Core(TM) i5-12400 2,50 GHz; RAM 16,0 GB Programme: jeweils neueste Versionen von capella 10, capellaScan, capellaReader, sowie capriccio und tonica fugata 15; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß Instrument: Bassposaune (hauptsächlich sinfonische Musik, sowie Blechquart-, quint- und sonstige -ette), Violine, Gitarre, Gesang
Sicher geht ne Menge Zeit drauf, um in die Tiefen (und Untiefen) eines Programms vorzudringen. Aber es lohnt sich. Und selbst die Suche ist lustvoll und spannend - insofern: Die Zeit war und ist gut investiert. [wink]
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
Hab noch etwas vergessen: Das Schnappschuss-Werkzeug in MuseScore ist genial. Damit gelingt sekundenschnell das Kopieren des markierten Segments in die Zwischenablage, sodass die Noten von dort aus sofort zum Einfügen in einer Textverarbeitung zur Verfügung stehen. Ungleich langwieriger das Prozedere in PriMus, wo erst in eine Grafikdatei exportiert werden muss.
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
Noch sind wir nicht soweit, MuseScore stammt fron MuseE ab, einem Sequencer, dieser ist aus 1999. Die erste MuseScore Version, 0.0.0 ist vom 2. September 2002. Offiziell ist August 2008 der MuseScore Geburtstag, mit Start von musescore.org
Dann sollten wir aber das 10. "Hochfest der Geburt des Notensatz-Forum" durch Klaus umgehend nachholen. Nach den Registrierungsdaten wäre das der 11. Oktober (200.
Ohne dieses Forum, der superschnellen Hilfe und ganz besonders der Plugin-Schmiede von Peter & Paul wäre ich schon oft an Capella verzweifelt. Mein herzlichster Dank an Klaus und alle anderen!
Ein dankbarer 13-monatiger Primat und 20-jähriger (jetzt sehr oft allerdings A-) Capellianer.
Ist halt die Copyright Geschichte, MuseE wurde wohl 1999 begonnen und dann in 2002 wurde MuseScore davon abgespalten, wobei MuseScore natürlich Code und damit Copyright von MuseE geerbt hat. Es gibt also sicherlich noch Code Bestandteile in MuseScore, die 20 Jahre alt sind [wink]. Ob und in wie weit MuseE noch existiert ist mir unbekannt, müsste man mal Werner Schweer fragen.
Zitat von Klaus [quote="Burkhard] Plugin-Schmiede von Peter & Paul
Diese besondere Namenskonstellation fiel mir noch nie auf. [/quote] Ich hatte zu dieser Konstellation im Scannen-Unterboard mal ein kleines Erlebnis geschildert:
Zitat Moin, Peter und Paul, (das war in den 1960er Jahren übrigens in Köln ein Feiertag, an dem wir schulfrei hatten - in meinem ersten Jahr in Köln wusste ich als Norddeutscher nichts davon und stand vor verschlossener Schule...),
Viele Grüße, asterdos
BS: Windows 11 Pro-64bit; GK: Intel(R) UHD Grafics 730 PC (2023-07-21): 12th Gen Intel(R) Core(TM) i5-12400 2,50 GHz; RAM 16,0 GB Programme: jeweils neueste Versionen von capella 10, capellaScan, capellaReader, sowie capriccio und tonica fugata 15; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß Instrument: Bassposaune (hauptsächlich sinfonische Musik, sowie Blechquart-, quint- und sonstige -ette), Violine, Gitarre, Gesang
Zitat von Jojo-SchmitzOb und in wie weit MuseE noch existiert ist mir unbekannt
MusE gibt’s wohl immer noch.
„MusE Score“ wurde begonnen, um die wohl immer besser und komplexer werdenden Notensatzfunktionen aus MusE (eher ein Sequencer) abzuspalten und separat zu entwickeln.
Mittlerweile hat „MuseScore“ sich von „Linux Music Score Editor“ zu „Music Composition & Notation“ gemausert, aber auch wieder Sequencer-Funktionen (MIDI, Mixer, pitch bending, Pianoroll Editor, &hellip dazubekommen. Parallel aber hat MusE (mittlerweile eine DAW) auch wieder Notationsfunktionen, laut einschlägiger Webseiten (ausprobiert habe ich’s selber nicht). Ich glaube, MusE ist auch nicht ganz so portabel, auch wenn beide auf Qt setzen hat das Team hinter MuseScore das sehr gepusht und newbiefreundlich gemacht.
Entwickelt werden aber beide aktiv, allerdings konnte ich kein Zeichen erkennen, daß MuseScore-Entwickler bei MusE federführend (mit?)beteiligt sind.
Mu͒seScore 2.3.2 & 3.2.3 @ Debian • Kontributionen zu Free Sheet Music • ITler, der es wagt, zu singen & Blockflöte