in eines meiner Chorstücke spielt das Klavier den folgenden Akkord:
G - h - f1 - b1 - eb2
Ich meine, es ist ein G #5 b10. Alle Versuche werden abgelehnt; Gaug7b10, Gaug7#9, auch in andere Reihenfolgen. Dieser Akkord soll jedoch klingen. Nur... wie soll ich den nennen, damit PriMus den Namen akzeptiert? Wer das Lied Abracadabra von der Steve Miller Band noch kennt, hat diesen Akkord auf der Dominante schon öfters gehört. Ist also keine Erfindung von mir.
Zitat von QuintusNSachs Ich meine, es ist ein G #5 b10. Alle Versuche werden abgelehnt; Gaug7b10, Gaug7#9, auch in andere Reihenfolgen. Dieser Akkord soll jedoch klingen. Nur... wie soll ich den nennen, damit PriMus den Namen akzeptiert?
Ja das ist eines der (wenigen) Probleme, mit dem ich in PriMus1 auch ständig kämpfe. Also:
Alle Akkorde, die PriMus "kennt", finden sich in der Datei
In dieser Tabelle gibt es 3 durch Komma getrennte Spalten:
In der ersten Spalte werden die klingenden Töne angegeben, aus denen sich der Akkord zusammensetzt
Die zweite Spalte enthält alle Eingaben, die PriMus akzeptieren soll
Die dritte Spalte definiert die Ausgabe, also wie PriMus den Akkord im Notenbild anzeigt
Das Problem daran ist, das diese Datei auf dem Rechner und nicht im Stück gespeichert ist. Und das im Stück nur die Zeilennummern des Akkords in dieser Datei gespeichert werden. Daraus folgen einige Unannehmlichkeiten.
Es ist nicht möglich, in verschiedenen Stücken den gleichen Akkord verschieden zu bezeichnen (z.B. weil man verschiedene Vorlagen wiedergeben möchte, eine mit A7/4 die andere mit A7sus4)
Da in den PriDateien nur Zeilennummern gespeichert werden, sollte man Ergänzungen immer nur am Ende der Datei vornehmen, sonst kommen alle vorhandenen Stücke durcheinander. Man sollte auch vorhandene Leerzeilen nicht anfassen oder umnutzen.
Notensätze, die mit einer geänderten ChordTable erstellt wurden, lassen sich auf anderen Rechnern nicht mehr problemlos öffnen, da dort die Definitionen fehlen. Das geht vom Durcheinander vorhandener Akkorde bis zum Absturz.
Ich hoffe nur, dass es dafür in PriMus2 eine bessere Lösung gibt...
Musik: Notensatz&Musizieren&Recording@Jazz,Rock,Chor@Bass,Gitarre,Gesang. Soft: Aktuell : PriMusPublisher, PdfToMusic, CapalleScan8, Transcribe, Ardour (+MuseScore, Audacity, u.v.a.m.) Früher: GuitarPro(1…6), Capella(1…6), TuxGuitar, CakeWalk, … Prog: Lua, C++, Perl, Bash, ... HW: i7-8086K, 32GB-Ram, 2x1TB SSD + 2x4TB HD BS: xubuntu22.04LTS (Früher auch W7x64, W10 hat bei mir Hausverbot) Sound: Allen &Heath QU16, Focusrite Scarlett 2i2
Zitat von QuintusNSachs in eines meiner Chorstücke spielt das Klavier den folgenden Akkord: G - h - f1 - b1 - eb2 Ich meine, es ist ein G #5 b10.
Kurze Antwort: Gib die Töne ein, markiere den Akkord, rufe den Befehl "Akkorde berechnen" auf, und schon präsentiert Dir Primus die Lösung: G7/#9/b13
Lange Antwort: Deine Vermutung G #5 b10 ist nicht die übliche Bezeichnung. Denn die Oktavlage der Töne spielt eine Rolle. Man hat ja immer zu entscheiden, ob man die nicht im Terzaufbau enthaltenen Stufen 2,4,6 als solche bezeichnet oder um eine Oktave (+7) nach oben versetzt bezeichnet, also als 9,11,13. Hier hast Du zunächst den Grundklang G h f1 also einen Septakkord (ohne Quinte). Das es2 hast Du als dis interpretiert und ihm die übermäßige Quinte zugeordnet. Da es aber weit oben liegt, sollte es eher als kleine Sexte +7 also b13 gelesen werden. Das b1 kann als #9 oder b10 gedeutet werden, üblicherweise liest man es als #9. So kommt man auf den Akkord, den Primus Dir automatisch liefert.
Eine Bearbeitung der chordtable.dat ist daher für diese Beispiel nicht erforderlich.
Christof Schardt
hat folgende Bilder an diesen Beitrag angehängt
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