Heute hab ich die Auflösung des Scanners auf 800 hochgeschraubt, damit die Gitarrengriffe in der Vorlage, mit ihren kleinen Punkten für die zu drückenden Saiten und Bünde, richtig erkannt werden. Und heute hab ich endlich verstanden, wie ich die editieren kann -- ist ja ganz einfach sogar. Ich bin fleißig dabei, und schon bald am Ende der Partitur (5 Seiten)
Aber ich wundere mich, daß die Punkte eigentlich immer ganz anders erkannt werden, als sie in der Vorlage gedruckt sind. Siehe ein Beispiel hier in zwei Screenshots, links die Vorlage nach Drücken von F12, rechts der erkannte Griff. [attachment=0]Gitarrengriffe_Vorlage-Erkanntes.png[/attachment] Ich frag mich, ob CapScan die Griffpunkte einfach immer ziemlich willkürlich positioniert, oder ob das vielleicht von dem Akkordsymbol darüber beeinflußt wird, und dieses anders ist, als in deutschen Noten. Das ist aus einem in den USA herausgegebenen und gedruckten Notenheft von cubanischen Liedern.
Wenn die erfahreneren Capscanner vielleicht etwas dazu sagen könnten? Vielen Dank im Voraus.
Gast
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Ich hab jetzt nochmal den früheren Scan überprüft, den mit der niedrigeren Auflösung, und mußte feststellen, daß dabei trotz oder vielleicht gerade wegen der niedrigeren Auflösung (welche es war, weiß ich nicht mehr - Bildbetrachter PMview sagt von der TIFF-Datei: 300 dpi) die Gitarrengriffe besser erkannt worden waren, d.h. daß die Griffpunkte fast alle richtig positioniert waren, und nur einige nicht erkannt worden waren. Und ich kann diese Gitarrengriffbilder auch mit Capella Scan editieren.
Also: höhere Auflösung des Scans bringt nicht unbedingt bessere Erkennung.
Meine Erfahrung ist (bei Noten), dass mit höherer Auflösung die Erkennung schlechter wird. Bei z.B. 1200 dpi ist (zumindest bei meinen Testvorlagen) das Ergebnis fast unbrauchbar.
Gruß Rolf
Capella v7.1, CapellaScan v8.0, Capella WaveKit 2.0, Capriccio v5.0 und andere. Nutzer seit Allegro-Zeiten WERSI Sonic 500 mit Vocalis Aktivlautsprecherboxen, digitaler Notenständer AtmoByte mit 27 Zoll-Monitor