Mich würde mal Interessieren was für Arbeiten ihr macht:
Welche Stilrichtung, Klassik, Moderne-Musik, Volksmusik uns. Wie so : Neu Setzen, Transponieren, Partitur erstellen, Einzelstimmen Auszug uns. Für eigen Gebrauch, im Auftrag uns.
Ich selber arbeit seit etwa 10 Jahren hauptsächlich im Auftrag.
Momentan 98 Dateien zweistimmige Schweizer Volksmusik mache Einzelstimmen-Auszug danach als PDF für auf das iPad zuladen.
13 Chorlieder SATB neu setzen, die Vorlage komm direkt Handgeschrieben vom Komponist.
Hoffe auf die eine oder andere Antwort.
Gruss Hans
capella8, capella-scan, PriMus Publisher Audio & Music Lab Premium, MusicStudio, Win 10 x64,
Im Prinzip arbeite ich ausschließlich im Bereich der Kirchenmusik, d.h. Chorsätze und Orgelsätze. Für beides bräuchte ich an sich kein besonders feature-reiches Programm.
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
Vorweg: Ich mache das alles - Spielen, Singen und Noten - rein als Hobby und nur aus Spaß an der Musik. Ich bin Amateur und verdiene damit kein Geld. Im "echten Leben" bin ich "normaler" Angestellter (Softwareentwickler) in einem industriellen Technologiekonzern.
Was ich so treibe:
Ich arrangiere aus vorhandenen Midi-Files und/oder Notenmaterial ¹) Stücke für mich zum selber singen, spielen und üben. Wenn es kein Material gibt, transkribiere ich auch selber. Auf jeden Fall wird das Material nochmal korrekturgehört, denn meistens stimmt das was man so bekommt doch nicht wirklich 100%ig.
Früher hatte ich auch eine Nachbarschaftsband (Vo,Gi,Pi,Ts,Ts,Eb) und ein Jazztrio (Vo,Gi,Kb), wo wir tatsächlich dann nach diesen Noten gespielt haben.
Meine jetzigen beiden Bands spielen eher nach LeedSheets als Textdokument, aber die mache in der Hauptsache auch ich. Ich selbst singe und spiele meist auswendig, wenn ich das Stück erst mal "intus" habe.
Für ein Jazzstreichorchester der hiesigen Jugendmusikschule - in dem ich auch Kb spiele - bereite ich häufig Noten vor, aus denen dann die Dozenten Ihre Arrangements machen (Motto "Man nehme ein Rock/Pop-Stück, arrangiere das für Bigband und lasse das dann von einem Streichorchester spielen". Da kommen spannende Sachen bei raus) Ich mache anschließend auch das technische Review, das finale Layout und alle Notensätze (Nicht immer, aber bei den meisten Stücken).
Für einen Gospelchor - in dem ich auch singe - bereite ich die (gekauften!) Noten auf und pflege die Änderungswünsche der Chorleitung (andere Stimmverteilung, anderer Ablauf, andere Rhythmik etc) ein und mache ebenfalls das finale Layout und - wenn notwendig - Stimmauszüge.
Meine wesentlichen Programme sind
PriMus für den Notensatz
CapellaScan zum Einlesen
Transcribe zum genau hinhören
Lua um alles mögliche zu automatisieren
¹) Meine im Laufe der Jahre gesammelten Archive umfassen über 300tsd Midi/Karaoke-Files, 210tsd GuitarPro-Files, 32tsd Noten (gescannt oder digital). Halt alles, was einem so im Internet begegnet. Der Mensch ist immer noch Jäger und Sammler...
Musik: Notensatz&Musizieren&Recording@Jazz,Rock,Chor@Bass,Gitarre,Gesang. Soft: Aktuell : PriMusPublisher, PdfToMusic, CapalleScan8, Transcribe, Ardour (+MuseScore, Audacity, u.v.a.m.) Früher: GuitarPro(1…6), Capella(1…6), TuxGuitar, CakeWalk, … Prog: Lua, C++, Perl, Bash, ... HW: i7-8086K, 32GB-Ram, 2x1TB SSD + 2x4TB HD BS: xubuntu22.04LTS (Früher auch W7x64, W10 hat bei mir Hausverbot) Sound: Allen &Heath QU16, Focusrite Scarlett 2i2
Neben gelegentlichen Arrangements von Jazz-Standards und Pop-Nummern für Gesang mit Orchester setze ich in erster Linie Bühnenwerke des Musiktheaters (vorwiegend Operetten, aber auch Opern, Musicals und Ballette) neu. Vorlagen sind entweder das alte Orchestermaterial oder die handschriftlichen Partituren, gelegentlich muss aber auch schonmal ein Werk nach dem Klavierauszug und/oder zeitgenössischen Aufnahmen komplett rekonstruiert werden. Dabei ist seit 2000 Sibelius das weitgehend einzige Programm (vorher war's Capella, aber das kam schnell an seine Grenzen).
Dr. T's Copyist (1991), capella (1992 bis 2000) Sibelius (aktuelle Version, seit 2000), MuseScore 4 (gelegentlich), Windows 10 (64 bit)
Ich arrangiere hauptsächlich für unser A-Cappella-Quintett quintessence. Mit Capella begonnen als es noch Allegro hieß bin ich vor einigen Jahren auf PriMus umgestiegen und verwende eigentlich nix anderes mehr - und wenn es dann noch mit der 2.0 die Eingabe per Tastatur gibt Viele Grüße Daniel
vor etwa 40 Jahren hatte ich begonnen, die Schwerblechstimmen der Orchesterwerke, die ich in diversen Laienorchestern zu spielen hatte, in „Particellen“ zusammenzufassen; das heißt die (normalerweise) drei Posaunenstimmen stehen untereinander – ggf. kommt noch eine Tubastimme hinzu.
Das hat sich für die Probenarbeit als sehr praktisch herausgestellt, so konnte man sich auch schon mal gegenseitig vertreten, wenn mal einer nicht zur Probe kommen konnte. Außerdem waren die Spieler der 1. und 2. Posaunenstimme begeistert, weil ich dabei auch gleich eventuelle Alt- und Tenorschlüssel in den Bassschlüssel umgeschrieben hatte.
Zuerst hatte ich dies alles handschriftlich bewerkstelligt, später dann am PC mit Musicease, dann mit allegro, woraus später capella wurde. Bis heute erstelle ich diese „Particelle“, sehr zur Freude meiner Mitspieler. Dies alles natürlich kostenlos. Gleiches gilt auch für Bearbeitungen für die Blechbläserensembles, in denen mitzuwirken ich die Ehre habe.
Gegen Bezahlung setze ich seit ca. 20 Jahren regelmäßig für einige Musikverlage und einzelne Komponisten hauptsächlich mehr oder weniger kurze Chorsätze, meistens a capella, aber teilweise auch mit Kammermusikbegleitung, wobei dann natürlich auch die Orchesterstimmen erstellt werden.
Seit gut 10 Jahren arbeite ich zusätzlich mit einem georgischen Komponisten zusammen. Neben diversen Chorkompositionen aus seiner Feder, ist so auch eine etwas über eine Stunde dauernde Messe in Riesenbestzung (Bläser 4-fach, Orgel, Celesta, Harfe, Schlagwerk, Solistenquartett, 2 Chöre, Streicher zum Teil mehrfach geteilt) entstanden – natürlich mit Chorpartitur und Orchesterstimmen – , die im September 2016 dann auch in der Hamburger Laeiszhalle (damals noch das erste Haus am Platze, Elphi wurde erst später fertig) uraufgeführt wurde.
Da dieser Komponist auch noch ein genialer Pianist ist, sind noch etliche Klavierkompositionen dazugekommen, bis hin zu Notation in 3 oder auch 4 Systemen. Gerade fertiggestellt wurde ein Klavierzyklus mit 18 teils kurzen, teils langen bis sehr langen Stücken.
Insbesondere bei diesen Klavierkompositionen musste ich buchstäblich sämtliche Darstellungsregister ziehen. Capella 8 erleichtert dabei die Arbeit doch deutlich, verglichen mit capella 7.
Fazit: Bisher konnte ich alles, auch Sonderwünsche, mit capella 8 realisieren – nicht zuletzt auch dank der Scripte und auch direkter Hilfe von Peter und Paul.
(Wäre da doch nur nicht noch immer dieses leidige Problem mit den nicht möglichen Viertelrasterhalslängen… !)
Hm, ich fürchte, jetzt ist dieser Beitrag doch ein wenig textlastig geworden…
Dennoch viele Grüße, asterdos
BS: Windows 11 Pro-64bit; GK: Intel(R) UHD Grafics 730 PC (2023-07-21): 12th Gen Intel(R) Core(TM) i5-12400 2,50 GHz; RAM 16,0 GB Programme: jeweils neueste Versionen von capella 10, capellaScan, capellaReader, sowie capriccio und tonica fugata 15; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß Instrument: Bassposaune (hauptsächlich sinfonische Musik, sowie Blechquart-, quint- und sonstige -ette), Violine, Gitarre, Gesang
dann berichte auch ich mal, wozu ich capella nutze: Angefangen bin auch ich mit der DOS-Version und habe für meine Übungsleitertätigkeit im Spielmannszug Partituren erstellt, da es kaum welche gab. Seit bestehen meines Querflötenensembles "Die Silberlinge", mittlerweile 25 Jahre, erstelle ich dafür Bearbeitungen in Absprache mit unserer Flötenlehrerin. Diese stehen für meine Musiker zur Verfügung und werden mit dem capella-Reader genutzt. Also überwiegend um Noten zur Verfügung zu stellen, weniger als Sound-Dateien.
Gruß Manfred
Programme: capella 10; capella-scan 9 Betriebssystem: Windows 10, 64 bit Interessen: Leite in Hamburg das Querflötenensemble "Die Silberlinge" http://www.die-silberlinge.de
Hochinteressant, was die Leute so alles tun. Dann mal meine Aktivitäten (für welche Art von Musik geht schon aus der Signatur hervor):
1. Handgeschriebene Manuskripte setzen 2. Noten "umsetzen" (was da manchmal von Verlagen angeboten wird ... furchtbar) 3. Arrangements (meist für unser Quintett) 4. Unterrichtsblätter (für meine Frau)
Kein Interesse habe ich daran, Audio-Files aus den Noten zu erzeugen.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Und auch von mir ein paar Informationen. Ich arbeitete schon seit Atari Zeiten schon mit einem Notenschreibprogramm (Score Perfect), hauptsächlich im Anfang für einen Posaunenchor. Irgendwann bin ich dann auf Primus umgestiegen und habe dann für die Doktorarbeit meiner Frau Kantaten von Christoph Graupner aus den Handschriften übertragen. Und dabei bin ich dann auch geblieben, ich übertrage weiterhin für mich und auch einige Ensembles Musik von Graupner. Und deshalb warte ich schon dringend auf die Version 2 von Primus Publisher, damit die Generalbass-Bezifferung endlich einfacher geht.
Ulrich
Gruß Ulrich
Programme: PriMus Publisher, SPP, MuseScore, Smartscore / Betriebssystem: Windows10 64bit Musik: Übertragungen von Werken Graupners u.a.
Dann will ich mich auch mal einreihen, auch wenn ich nicht so ganz dazupasse. Denn ich bin nur ein mittelmäßiger Orgelspieler im Eigenstudium, das aber schon seit den Anfangszeiten von Böhm. Und da ich viele Lieder auswendig und nach Gehör spiele (die übe ich dann schon eine Weile) habe ich das ohne Noten nach einiger Zeit wieder vergessen. Deshalb notiere ich mir dann die Noten mit Capella (v7 reicht da) und kann sie dann bei Bedarf mit AtmoByte am 27-Zoll-Bildschirm abrufen. (ja, man wird älter!) Und wie gesagt: mittelmäßiger Spieler, d.h. mit 4Bs oder 5 Kreuzen habe ich nichts am Hut. Wenn ich also fertige Noten mit Capella Scan einlese und bearbeite kann ich sie incl. der Akkorde mit Capella in eine für mich spielbare Tonart transponieren. Und das ist toll! Übrigens: Ich gehöre auch zu denen, die noch mit Allegro (ist das Ur-Capella) angefangen haben. Dieses Programm war damals fast schon eine Sensation. Am Atari hatte ich noch eine Dongle-Version, weiß aber nicht mehr, wie die geheißen hat. Das waren halt noch Zeiten!!!
Gruß Rolf
Capella v7.1, CapellaScan v8.0, Capella WaveKit 2.0, Capriccio v5.0 und andere. Nutzer seit Allegro-Zeiten WERSI Sonic 500 mit Vocalis Aktivlautsprecherboxen, digitaler Notenständer AtmoByte mit 27 Zoll-Monitor
1) Angefangen habe ich 1998, da habe ich sehr lange im Krankenhaus gelegen und hatte viel Zeit, mein erstes "Werk" war ein Klavierauszug eine Monteverdi Messe, die der Chor (in dem ich auch mitsang) eine Terze tiefer singen sollte als notiert. Da das für manche ungewöhnlich ist, habe ich mit Capella 2.x die Messe neu gesetzt und transponiert. Das war der Einstieg.
2) Mittlerweile habe ich sehr viele Messen u.a. "reingehackt" (aus verschiedensten Gründen), beispielsweise Bruckner e-moll Messe, da ist in der Ausgabe von Edition Peters im Chorbass der Liedtext in den Tenor gerutscht, als Sänger hasse ich das (und viele Mitsänger auch), deswegen habe ich das dann komplett neu gesetzt. Mittlerweile habe ich sogar die h-Moll Messe von Bach, alle sechs Motetten, einige Messen für Chor und Orgel (Kodaly, Vierne, Widor, Williams usw.), Palestrina Messen, Motetten und Lieder von Bruckner und Brahms und viele kleinere Dinge von allen möglichen Komponisten.
Ein besonderes Steckenpferd sind dabei a cappella Sätze für gemischten Chor im Stil und nach Vorlage der Kings Singers, meistens Transkriptionen unseres Chorleiters. Wir haben selbst damit 1990 den deutschen Chorwettbewerb in Stuttgart in der Kategorie Jazz gewonnen (damals gab es aber Capella noch nicht, diese Noten waren noch handgeschrieben). Die Sachen sind recht anspruchsvoll und sehr unterhaltsam. U.a. auch Comedian Harmonists Dinge dabei.
3) Ein großes Steckenpferd ist außerdem Klavierspielen und da insbesondere Ragtimes u.a. von den "großen Drei" Scott Joplin, James Scott und Joseph F. Lamb. Gerade letzterer hat in seinen späten Jahren (1959) noch einige Ragtimes aufgeschrieben, die teilweise extrem schwer zu kriegen sind. Das ist ein langjähriges Projekt von mir und letztendlich habe ich 1 Stück sogar noch selbst herausgehört nach tonaler Vorlage von CD, weil es ums Verrecken die Noten nicht gab. Ich habe gerade heute von der Druckerei meine ersten Probeexemplare erhalten, 38 Ragtimes zu einem Heft zusammengefasst, die Ragtimes von Joseph F. Lamb. Da steckt insbesondere extrem viel Recherche drin. Das Heft dürfte inhaltlich einzigartig sein.
Also es hat sich in den über 20 Jahren so einiges an Notenmaterial angesammelt, meine wenigen Versuche, von Capella auf ein anderes Notensatzprogramm umzusteigen, sind alle gescheitert, aber mit Capella8 bin ich zugebenermaßen recht zufrieden, wenn noch die Sache mit dem Vierteinotenraster endlich gelöst würde, wäre ich fast wunschlos glücklich...