habe mir die VSL Special Edition zugelegt. Instrumente in Vienna Instruments klingen schon mal prima. Aber wie kann ich PriMus mit der VSL-Soundbibliothek verknüpfen? Mit loopMIDI konnte ich den Aria-Player mit PriMus verbinden. Aber wie geht das bei VSL? Wäre dankbar für Tipps.
dann antworte ich mir halt selbst. Hab's hinbekommen. War dann doch nicht schwer. Vielleicht kann jemand mit den Infos etwas anfangen.
Man braucht drei erfolgreich installierte Programme: - PriMus - loopMIDI - Vienna Symphonic Library, VI Series oder Starter Editions mit den Programmen Vienna Instruments und Vienna Ensemble
Einstellungen: loopMIDI: - neuen MIDI-Port erstellen, z. B. loopMIDI Port
PriMus: - Midi > Midi-Geräte > Ausgabe > z. B. loopMIDI Port - Midi > Abspiel-Optionen > Midikanäle > Ein Kanal pro System oder Ein Kanal pro Stimme (je nach Aufteilung der Stimmen) - die Midi-Klangeinstellung müsste eigentlich egal sein. Habe überall Klang 1 genommen.
Preferences - Options > Preferences > Audio/MIDI > Audio > Audio Device: ausprobieren. Hier haben die beiden Windows Audio Devices nicht funktioniert. DirectSound und ASIO funktionieren auf meinem Rechner - Options > Preferences > Audio/MIDI > MIDI > MIDI Input Devices: Vienna Instruments MIDI, loopMIDI Port: beide aktivieren
Kanäle (Channels) - Kanäle: gewünschte Anzahl von Kanälen hinzufügen Einstellungen: - MIDI Port: All oder 2 loopMIDI Port - MIDI Channel: durchnumerieren, jeder Kanal bekommt einen eigenen MIDI Channel - in jedem Kanal gewünschtes Instrument in Vienna Instruments-Instanz auswählen mit gewünschten Eigenschaften
Audio Engine - Start Audio Engine
Bei mir war die Audio Engine nicht gestartet und die gewählten Audio Devices haben nicht funktioniert. Kleine Ursache > große Wirkung. Bin nun dabei, mich durch die VSL Soundbibliothek zu wühlen und Instrumente und Artikulationen und Spieltechniken auszuprobieren. Wenn ich damit fertig bin, ist es draußen bestimmt wieder kalt.
Muss ein Notensatzprogramm wirklich einen guten Klang produzieren können? Wird in den letzten Jahren immer mehr verlangt. Aber eigentlich muss für mich ein Notensatzprogramm Notensatz können: unkompliziert, umfangreich, flexibel, gut lesbare Ausdrucke mit hoher Qualität. Und das kann PriMus. Wenn ich zwischen Notensatzprogramm und Lautsprecher eine Soundbibliothek dazwischen schalten will, ist das eigentlich mein privater Luxus. Über die Qualität der Soundbibliothek entscheidet mein Geldbeutel. Zwischen Freeware für 0 EUR mit 3 MB Größe und Vienna Instruments im Vollausbau für 12.000 EUR mit 1 TB Größe ist alles dabei. (Dafür müsste ich erst im Lotto gewinnen.)
Zitat von Andreas Muss ein Notensatzprogramm wirklich einen guten Klang produzieren können? Wird in den letzten Jahren immer mehr verlangt. Aber eigentlich muss für mich ein Notensatzprogramm Notensatz können: umkompliziert, umfangreich, flexibel, gut lesbare Ausdrucke mit hoher Qualität. Und das kann PriMus.
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Der VirtualMidiSynth arbeitet wirklich einwandfrei und wenn doch mal andere/bessere Klänge benötigt werden, dann gibts den internen MIDI-Port LoopBe. Mehr braucht m. E. kaum ein Mensch.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Zitat von Andreas Muss ein Notensatzprogramm wirklich einen guten Klang produzieren können?
Muss natürlich nicht! Es ist aber ein schönes Feature wenn man VST's aller Klassen ohne Probleme in das Programm einbinden kann. Das ist bei Capella der Fall
Progs: Capella 8 und 10; Capscan 9, Cap Melody Trainer 1.1, Tonica 16, VSTs /soundlibraries: Capella Viena Orchestra, Kontakt 8, HalionSonic, OT-wind, OT-brass, OT-strings BS: Win 11 64 bit Interessen: Chorgesang, Notensatz
Ich bin auch der Meinung, dass für mich und meine Einsatzzwecke P1 in der Musikzeichendarstellung ausreicht. Nun ist es in meinem Fall aber so, dass statt auf Papier auch oft das Whiteboard das Ausgabeformat bestimmt. Das optische und akustische Verfolgen macht es eben. Damit rechtfertigt sich auch der Aufwand. Und wenn alles mit einem Programm gehen würde .... Vor diesem Hintergrund wäre das akustische "Erlebnis" nicht unwichtig. Band in a Box wäre so ein Programm, wo man den Unterschied zwischen den angebotenen Midi- und Realtracks am besten beurteilen kann. (Aber da würde ich niemals freiwillig Noten schreiben!)
Die Frage ist und bleibt: Wozu setze ich ein Programm ein, und den Spruch vom Fleischer kennen auch viele, - darf es ein wenig mehr sein?
(Und hat man dann "sein" Programm gefunden, möchte der Bandleader seine Noten digitalisiert haben - und es entstehen neue Anforderungen)
... auch ist mein dienstliches "Publikum" durch die mitgeführten Endgeräte an ein gewisses Hörbild gewöhnt. Die Zeiten ändern sich ... Grüße