Artikel von Dr. Justus Noll als Follow-up seines Artikels von vor fünf Jahren "Punkt, Punkt, Bogen, Strich, - Notensatz-Programme zwischen 150 und 550 Euro" in c’t 3/12, Seite 120ff
Verglichen wurden • Capella 7.1-33 • Steinberg Dorico 1.0.20 • Avid Sibelius 8.4 • Forte Premium 8 • Finale 25
Das gedruckte Heft ist bei mir noch nicht angekommen (normalerweise kommt es samstags), aber ich hab den Artikel als PDF runterladen können, weil ich ein Plus-Abonnement habe.
Und ich habe schon einen Kommentar mit ein paar Ergänzungen zu capella auf der Diskussionsseite zu dem Artikel abgegeben.
Danke für diesen Hinweis. Das werde ich mir so bald wie möglich besorgen.
Ich habe aber schon mal auf der Internetseite des ct-Magazins den Beginn des Artikels ("Schwarze Kunst" sowie die Kommentare gelesen und das Bild mit den Notenbeispielen angeschaut (ich gehe davon aus, dass diese Bestandteil des Berichts sind).
Diese Beispiele (im Vergleich zur gestochenen Bärenreiter-Ausgabe) sollen "irekt nach der Eingabe" sein. Daran habe ich doch einige Zweifel: ich kenne jedenfalls kein Notensatzprogramm, das bereits bei der Eingabe Legatobögen und Trillerzeichen setzt.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Trillerzeichen und Bindebögen müssen ja auch "eingegeben" werden. Ich denke, dass sich das "irekt" darauf bezieht, dass man nur die Noten vorgibt, die mit einem Bogen versehen werden sollen, den Bogen dann automatisch setzen lässt und ihn dann nicht nachbearbeitet. Ich bin etwas überrascht, wie bescheiden das Finale-Ergebnis aussieht...
Dr. T's Copyist (1991), capella (1992 bis 2000) Sibelius (aktuelle Version, seit 2000), MuseScore 4 (gelegentlich), Windows 10 (64 bit)
Zitat von Henning Ich bin etwas überrascht, wie bescheiden das Finale-Ergebnis aussieht...
Ja, da sind mir auch gleich die schlechten Proportionalitätswerte (Sechzehntel, punktierte Viertel) aufgefallen. Und die Triller: bei Sibelius und Dorico nur mit Wellenlinie (Zufall?)
Man sollte schon wissen, was "Eingabe" genau heißt, zumal es auch noch anderes Diskussionswürdiges (Punktierung generell, gemeinsame Notenköpfe beider Stimmen, Rastralgröße bei FORTE im Vergleich zu den anderen) gibt. Vielleicht sind das nur andere Voreinstellungen.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Dazu gibt es dieses Forum... Hier wurde schon einige Male verglichen, ich erinnere nur an die Diskussion um das beste Druckbild. Die Forianer waren damals sichtlich bemüht, möglichst objektive Vergleichspunkte zu finden.
Notationsprogramme: MuseScore, Sibelius|First PC-System: Windows 11 (64 Bit)
Zitat von Cachsten Kann man sich aber aus meiner Sicht sparen. Nicht wirklich erhellend, was dort geschrieben wird...
Danke für den Hinweis. Irgendwie habe ich das ja befürchtet, denn schon der erste Artikel 2012 war wenig aufschlussreich.
Gruß Günter
Programme: PriMus Publisher 1.1|MuseScore Studio 4.4.3|SPP 7.0 Betriebssysteme: WIN10 Pro|Linux Mint 21.3 Musik: Notensatz (generell) und Akkordeon (von Solo bis Orchester und von E- bis U-Musik)
Artikel von Dr. Justus Noll als Follow-up seines Artikels von vor fünf Jahren "Punkt, Punkt, Bogen, Strich, - Notensatz-Programme zwischen 150 und 550 Euro" in c’t 3/12, Seite 120ff
Verglichen wurden • Capella 7.1-33 • Steinberg Dorico 1.0.20 • Avid Sibelius 8.4 • Forte Premium 8 • Finale 25
... und in der jüngsten Ausgabe Nr. 7 vom 18.3.2017 vom selben Autor 2 Seiten über MuseScore.
ZitatWer von einem kostenlosen Multitalent für den Notensatz träumt, sollte sich MuseScore 2.0.3 ansehen. Es läuft als Open Source unter Windows, macOS und Linux – in 45 Sprachen.
ZitatFazit Alltagsaufgaben beim Notensatz lassen sich mit MuseScore spielend erledigen.
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